Ich erinnere mich noch ziemlich genau daran, wie es angefangen hat. Ich habe mir eine Kamera gekauft, ohne großen Plan, ohne viel Recherche, ohne endlose Vergleichstabellen oder YouTube-Videos. Es war eine Herzenssache. Und ich wollte einfach rausgehen und fotografieren.

Ich bin losgezogen, oft ohne Ziel. Ich war mit Leuten unterwegs, wir saßen in der Stadt und haben einfach geknipst, was uns vor die Linse kam. Wir haben spontan Objektive getauscht, hatten Spaß und waren einfach im Moment. Ich habe Dinge fotografiert, die mir ins Auge gefallen sind: Licht, das irgendwo schön fiel. Strukturen. Kleine Details am Straßenrand oder in Parks. Situationen, die vielleicht für niemanden sonst besonders gewesen wären, aber für mich in diesem Moment alles bedeuteten.
Ich habe nicht lange überlegt. Ich habe einfach ausgelöst.
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