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	<title>Alltag &#8211; melanie.fyi</title>
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	<description>Gedanken, Fotografien und Notizen aus dem Alltag</description>
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		<title>Achterbahnwochen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Melanie]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2026 14:06:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich sag&#8217;s direkt: Ich hoffe, ihr hattet eine ruhigere Woche als die, die hinter mir liegt. Meine hatte eine emotionale Achterbahn für mich vorbereitet und mich mit Dingen konfrontiert, die ich zum ersten Mal erlebt habe. Aber zurück auf Anfang.... <p><a class="more-link" href="https://melanie.fyi/2026/achterbahnwochen/"> Weiterlesen</a></p>]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Ich sag&#8217;s direkt: Ich hoffe, ihr hattet eine ruhigere Woche als die, die hinter mir liegt. Meine hatte eine emotionale Achterbahn für mich vorbereitet und mich mit Dingen konfrontiert, die ich zum ersten Mal erlebt habe. Aber zurück auf Anfang.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Umweltfotofestival Zingst</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das letzte Wochenende verbrachten wir in Zingst beim Umweltfotofestival. Ein ausführlicher Bericht erfolgt noch gesondert, aber so viel sei bereits jetzt gesagt: Es war mein erstes und sicher nicht mein letztes Mal. Der Termin nächstes Jahr ist bereits in meinem Kalender notiert und ich kann das jedem nur empfehlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders war vor allem auch, dass ich dank Wettervorhersage auf Regen eingestellt war. Ich hab also alles eingepackt, was mich 14 Jahre leben in Norddeutschland gelehrt haben: Regenmantel. Sonnenbrille. Regenschirm. Mütze. Schal. Zwiebelkleidung.</p>



<span id="more-259"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Was ich <em>nicht gebraucht</em> habe: Regenmantel. Regenschirm. Mütze. Schal. Zwiebelkleidung.<br>Was ich <em>benötigt</em> hätte: Sonnencreme. Davon lag jede Menge zuhause. Aber: Sonnenbrand ist mein größter Endgegner (eurer übrigens auch!), also hab ich die 4. Tube für dieses Jahr gekauft. Ich bin mir sicher: Aufbrauchen werde ich das Zeug eh. Der Portugal-Urlaub steht demnächst ja auch noch an und ich bin ein Fan von intensivem eincremen. Was ich nämlich gar nicht bekommen möchte: Hautkrebs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber ich schweife ab. Noch ein kleiner Spoiler: Im Zuge dieses Festival-Ausflugs habe ich mir wohl gedacht, die <a href="https://photocademy.de" target="_blank" rel="noopener">photocademy</a> mal wieder aus der Versenkung hervorzuholen. Ich hab Ideen. Vielleicht versacken die auch wieder. Wie das ja immer so ist: man kommt motiviert nach Hause und dann schlagen doch wieder der Alltag und die begrenzte Zeit zu.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Berufliche Herausforderung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Tage in Zingst haben mich zumindest davon abgelenkt, was mir in meiner beruflichen Position in der Folgewoche (also vergangene Woche) bevor stand: schwierige Gespräche und Entscheidungen. Es ist erstaunlich, wie wenig manche Menschen von Regeln halten und wie uneinsichtig sie sind und dann doch wieder die gleichen Fehler machen. Vertrauen ist nun einmal wichtig und so kam es, wie es kommen musste und man trennte sich. Und ich kann Trennungen gar nicht gut. Alles in allem hat sich aber im Nachgang gezeigt: Das war zwar schwierig und anstrengend, aber die richtige Entscheidung. Das positive daran, was ich rausziehen kann: Der Prozess hat mir &#8222;gut gefallen&#8220;. Es war von vorne bis hinten offen, empathisch, menschlich, nicht vorschnell, aber doch konsequent. Ich bin in der richtigen Firma gelandet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Finding Vivian Maier &amp; Bildbände</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Late to the party, aber ich hab mir endlich mal die Doku zu Vivian Maier angeschaut. Faszinierend. Auch viele Jahre später noch. Auch das hat mir wieder einen Motivationsschub gegeben. Wie gut einfach ihre Streetportraits sind. Man sollte wieder mehr Street fotografieren. So richtig. Spontan. Im Moment. Ungestellt. Ich kann mich noch nicht so ganz entscheiden, aber einer der Bildbände wird hier auf jeden Fall irgendwann einziehen. Kauft mehr Bildbände!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Apropos: Ich hab mir auch einen neuen Bildband bestellt. <a href="https://ninapapiorek.art/product/book-ikigai/" target="_blank" rel="noopener">ikigai von Nina Papiorek</a> auf Empfehlung von <a href="https://www.ff-fotoschule.de/dozent/frank-fischer-fototrainer" target="_blank" rel="noopener">Frank Fischer</a>. Ich freu mich schon sehr darauf, den durchzublättern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Terrassenupdate</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Dachterrasse blüht und gedeiht alles. Das Heckenprojekt (Liguster in tiefen Blumenkästen als Sicht- und Windschutz) sprießt auch fröhlich vor sich hin und beherbergt bereits die ersten Bewohner. Ich habe diese Woche einen Marienkäfer entdeckt und der ist sehr willkommen, haben wohl Blattläuse Besitz von meinem Hornklee ergriffen. Lass es dir schmecken, kleines Ding.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a322224d9866&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a322224d9866" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" data-attachment-id="272" data-permalink="https://melanie.fyi/2026/achterbahnwochen/marienkaefer/" data-orig-file="https://i0.wp.com/melanie.fyi/wp-content/uploads/2026/06/marienkaefer.jpg?fit=1920%2C1280&amp;ssl=1" data-orig-size="1920,1280" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;6.7&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;OM-5MarkII&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1781257853&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;300&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;250&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.0166666666667&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;,&quot;alt&quot;:&quot;&quot;}" data-image-title="marienkaefer" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/melanie.fyi/wp-content/uploads/2026/06/marienkaefer.jpg?fit=1024%2C683&amp;ssl=1" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://i0.wp.com/melanie.fyi/wp-content/uploads/2026/06/marienkaefer.jpg?resize=1024%2C683&#038;ssl=1" alt="Marienkäfer-Nahaufnahme im Liguster" class="wp-image-272" srcset="https://i0.wp.com/melanie.fyi/wp-content/uploads/2026/06/marienkaefer.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/melanie.fyi/wp-content/uploads/2026/06/marienkaefer.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/melanie.fyi/wp-content/uploads/2026/06/marienkaefer.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/melanie.fyi/wp-content/uploads/2026/06/marienkaefer.jpg?resize=1536%2C1024&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/melanie.fyi/wp-content/uploads/2026/06/marienkaefer.jpg?w=1920&amp;ssl=1 1920w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><button
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		</button><figcaption class="wp-element-caption">Nicht ganz scharf, ich weiß. Aber ein neuer süßer Mitbewohner.</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe versucht, Fotos zu machen, bin aber mit der Naheinstellgrenze meiner Objektive (und am Wind, danke Hamburg und 4. Stock!) kläglich gescheitert. Was bedeutet das? Natürlich! Ein Makro-Objektiv muss her. Ist ja nicht so, dass ich bereits seit einiger Zeit eine Suche bei Kleinanzeigen dafür laufen habe. Letztens musste ich mich jedoch entscheiden, ob mir das Makro wichtiger ist, oder das 8-25mm f.4.0, das es in einer Cashback-Aktion günstiger gab. Und da im Oktober noch Fotoworkshop in der Steiermark geplant ist wurde es erstmal das Weitwinkel. Erwachsenengeld. So toll.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Portfolio</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Vor Jahren hatte ich mal eine Website mit Fotos, die ich gemacht habe. Also ein klassisches Portfolio. Nachdem mich WordPress dafür nur angenervt hat, habe ich mal was anderes ausprobiert dafür: Ghost. War damals der Shit bzw. eigentlich nicht. Weil komplett neu. Ich kam gut damit klar und fand mein Portfolio schick.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur hab ich es dann irgendwann versäumt, Updates zu machen und mich drum zu kümmern. Dann wurde irgendwas gehackt und Malware reingestreut, mein Hoster hat erstmal alles vom Netz genommen und ich danach gar keine Lust mehr gehabt, das irgendwie alles wieder mühselig zusammen zu klicken und zu installieren, nachdem die verseuchten Dateien entfernt waren. Seither sieht man also unter der Domain: nichts.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="1024" height="614" data-attachment-id="270" data-permalink="https://melanie.fyi/2026/achterbahnwochen/adobe-portfolio/" data-orig-file="https://i0.wp.com/melanie.fyi/wp-content/uploads/2026/06/adobe-portfolio.png?fit=1792%2C1074&amp;ssl=1" data-orig-size="1792,1074" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;,&quot;alt&quot;:&quot;&quot;}" data-image-title="adobe-portfolio" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/melanie.fyi/wp-content/uploads/2026/06/adobe-portfolio.png?fit=1024%2C614&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/melanie.fyi/wp-content/uploads/2026/06/adobe-portfolio.png?resize=1024%2C614&#038;ssl=1" alt="Screenshot Adobe Portfolio" class="wp-image-270" srcset="https://i0.wp.com/melanie.fyi/wp-content/uploads/2026/06/adobe-portfolio.png?resize=1024%2C614&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/melanie.fyi/wp-content/uploads/2026/06/adobe-portfolio.png?resize=300%2C180&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/melanie.fyi/wp-content/uploads/2026/06/adobe-portfolio.png?resize=768%2C460&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/melanie.fyi/wp-content/uploads/2026/06/adobe-portfolio.png?resize=1536%2C921&amp;ssl=1 1536w, https://i0.wp.com/melanie.fyi/wp-content/uploads/2026/06/adobe-portfolio.png?w=1792&amp;ssl=1 1792w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hätte aber gerne wieder ein Portfolio. Auch für mich so als kleine Anlaufstelle mit den besten Bildern von mir. Das hat mir früher immer Motivation gegeben, wenn ich ein Tief hatte und dachte: <em>Ich kann das ja gar nicht.</em> Meine Bilder dann zu sehen und zu denken: <em>Hmm. Die sind schon irgendwie gut.</em> Aber hab ich Bock, mich wieder mit irgendwas komplexem auseinander zu setzen? Nee. Also bin ich wieder über Adobe Portfolio gestolpert. Ich zahl doch eh für das Foto-Abo, warum also nicht das auch noch nutzen? Aktuell arbeite ich mich da also etwas rein und find&#8217;s ganz gut.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausblick</h2>


<div class="wp-block-image">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a322224dc376&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a322224dc376" class="alignright size-large is-resized wp-lightbox-container"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="768" height="1024" data-attachment-id="276" data-permalink="https://melanie.fyi/2026/achterbahnwochen/street-schnappschuss/" data-orig-file="https://i0.wp.com/melanie.fyi/wp-content/uploads/2026/06/street-schnappschuss.jpeg?fit=1125%2C1500&amp;ssl=1" data-orig-size="1125,1500" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;2.8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone 15 Pro&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1780565285&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;9&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;160&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.010101010101&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;,&quot;alt&quot;:&quot;&quot;}" data-image-title="street-schnappschuss" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/melanie.fyi/wp-content/uploads/2026/06/street-schnappschuss.jpeg?fit=768%2C1024&amp;ssl=1" data-wp-class--hide="state.isContentHidden" data-wp-class--show="state.isContentVisible" data-wp-init="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--click="actions.showLightbox" data-wp-on--load="callbacks.setButtonStyles" data-wp-on--pointerdown="actions.preloadImage" data-wp-on--pointerenter="actions.preloadImageWithDelay" data-wp-on--pointerleave="actions.cancelPreload" data-wp-on-window--resize="callbacks.setButtonStyles" src="https://i0.wp.com/melanie.fyi/wp-content/uploads/2026/06/street-schnappschuss.jpeg?resize=768%2C1024&#038;ssl=1" alt="Streetfotografie in der Hamburger S-Bahn" class="wp-image-276" style="width:382px;height:auto" srcset="https://i0.wp.com/melanie.fyi/wp-content/uploads/2026/06/street-schnappschuss.jpeg?resize=768%2C1024&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/melanie.fyi/wp-content/uploads/2026/06/street-schnappschuss.jpeg?resize=225%2C300&amp;ssl=1 225w, https://i0.wp.com/melanie.fyi/wp-content/uploads/2026/06/street-schnappschuss.jpeg?w=1125&amp;ssl=1 1125w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><button
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		</button></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Heute abend bin ich mit einer Freundin zum Acryl malen hier um die Ecke auf einem Landhof verabredet. Weiter kreativ sein. Mal sehen, mit was ich da nach Hause komme. Dann noch ein bisschen das kühlere Wetter genießen, denn nächste Woche sind direkt mal wieder um die 30 Grad angesagt. Mag ich gar nicht. Müssen wir aber durch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Achja. Und ich habe mir vorgenommen, meine Kamera wieder öfter dabei zu haben. Eine Sache, die sich zu damals verändert hat ist, dass ich sie eben nicht mehr andauernd dabei habe. Schnappschüsse sind also nicht mehr so einfach drin. Logischerweise. So, wie dieser hier zum Beispiel. In der Bahn. Mit dem iPhone aufgenommen.</p>
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		<title>Warum ich wieder verlernen will, wie man „richtig“ fotografiert</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 08:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich erinnere mich noch ziemlich genau daran, wie es angefangen hat. Ich habe mir eine Kamera gekauft, ohne großen Plan, ohne viel Recherche, ohne endlose Vergleichstabellen oder YouTube-Videos. Es war eine Herzenssache. Und ich wollte einfach rausgehen und fotografieren. Ich... <p><a class="more-link" href="https://melanie.fyi/2026/warum-ich-wieder-verlernen-will-wie-man-richtig-fotografiert/"> Weiterlesen</a></p>]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph" id="p-rc_9e73a6c9d486418a-384">Ich erinnere mich noch ziemlich genau daran, wie es angefangen hat. Ich habe mir eine Kamera gekauft, ohne großen Plan, ohne viel Recherche, ohne endlose Vergleichstabellen oder YouTube-Videos. Es war eine Herzenssache. Und ich wollte einfach rausgehen und fotografieren.</p>



<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a32222500191&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a32222500191" class="wp-block-image size-large wp-lightbox-container"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" data-attachment-id="225" data-permalink="https://melanie.fyi/2026/warum-ich-wieder-verlernen-will-wie-man-richtig-fotografiert/olympus-digital-camera-4/" data-orig-file="https://i0.wp.com/melanie.fyi/wp-content/uploads/2026/04/20260422-P4226723.jpg?fit=1920%2C1280&amp;ssl=1" data-orig-size="1920,1280" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;6.3&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;E-M1MarkII&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;OLYMPUS DIGITAL CAMERA&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1776887620&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;Melanie Joos&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;25&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;400&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.0025&quot;,&quot;title&quot;:&quot;OLYMPUS DIGITAL CAMERA&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;OLYMPUS DIGITAL CAMERA&lt;/p&gt;
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<p class="wp-block-paragraph">Ich bin losgezogen, oft ohne Ziel. Ich war mit Leuten unterwegs, wir saßen in der Stadt und haben einfach geknipst, was uns vor die Linse kam. Wir haben spontan Objektive getauscht, hatten Spaß und waren einfach im Moment. Ich habe Dinge fotografiert, die mir ins Auge gefallen sind: Licht, das irgendwo schön fiel. Strukturen. Kleine Details am Straßenrand oder in Parks. Situationen, die vielleicht für niemanden sonst besonders gewesen wären, aber für mich in diesem Moment alles bedeuteten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe nicht lange überlegt. Ich habe einfach ausgelöst.</p>



<span id="more-219"></span>



<p class="wp-block-paragraph" id="p-rc_9e73a6c9d486418a-385">Und genauso unkompliziert war auch das, was danach kam. Ich habe Bilder gezeigt. Viele Bilder. <em>(DeviantPhoto damals übrigens, kennt das noch irgendjemand?) </em>Nicht kuratiert, nicht perfekt ausgewählt, nicht durchoptimiert. Einfach das, was mir gefallen hat. Ohne Schranke im Kopf und ohne das Gefühl, dass es „gut genug“ sein muss. Rückblickend war das wahrscheinlich die freieste Art zu fotografieren, die ich je hatte.</p>



<figure data-carousel-extra='{&quot;blog_id&quot;:1,&quot;permalink&quot;:&quot;https://melanie.fyi/2026/warum-ich-wieder-verlernen-will-wie-man-richtig-fotografiert/&quot;}'  class="wp-block-gallery alignwide has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex">
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<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" data-attachment-id="221" data-permalink="https://melanie.fyi/2026/warum-ich-wieder-verlernen-will-wie-man-richtig-fotografiert/olympus-digital-camera/" data-orig-file="https://i0.wp.com/melanie.fyi/wp-content/uploads/2026/04/20260422-P4226755.jpg?fit=1280%2C1920&amp;ssl=1" data-orig-size="1280,1920" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;3.5&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;E-M1MarkII&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;OLYMPUS DIGITAL CAMERA&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1776888382&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;Melanie Joos&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;40&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;400&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.00125&quot;,&quot;title&quot;:&quot;OLYMPUS DIGITAL CAMERA&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;OLYMPUS DIGITAL CAMERA&lt;/p&gt;
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<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" data-attachment-id="220" data-permalink="https://melanie.fyi/2026/warum-ich-wieder-verlernen-will-wie-man-richtig-fotografiert/olympus-digital-camera/" data-orig-file="https://i0.wp.com/melanie.fyi/wp-content/uploads/2026/04/20260422-P4226792.jpg?fit=1280%2C1920&amp;ssl=1" data-orig-size="1280,1920" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;4.5&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;E-M1MarkII&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;OLYMPUS DIGITAL CAMERA&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1776888797&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;Melanie Joos&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;40&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;400&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.002&quot;,&quot;title&quot;:&quot;OLYMPUS DIGITAL CAMERA&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;OLYMPUS DIGITAL CAMERA&lt;/p&gt;
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<h3 class="wp-block-heading">Wann hat sich das eigentlich verändert?</h3>



<p class="wp-block-paragraph" id="p-rc_9e73a6c9d486418a-386">Irgendwann hat sich etwas verschoben. Nicht plötzlich, sondern schleichend. Ich habe angefangen, mehr über Fotografie zu lesen. Mehr zu schauen, was andere machen. Mich mehr zu vergleichen<sup></sup>. Mehr zu verstehen, was technisch möglich ist – und was vermeintlich „besser“ wäre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und damit kam dieser eine, schleichende Gedanke: <em>Vielleicht geht da noch mehr.</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was erst harmlos klang, hat alles verändert. Aus dem einfachen „Ich gehe raus“ wurde ein innerer Prozess voller Fragen. Brauche ich dafür nicht eigentlich ein anderes Objektiv? Ist meine Kamera überhaupt gut genug? Brauche ich ein Modell mit schnellerem Fokus, damit es wieder mehr Spaß macht?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Plötzlich war da diese kleine Hürde im Kopf, die es früher nicht gab und die jetzt, da ich Erwachsenengeld verdiene, einfacher zu bewerkstelligen sind. Ich habe mir ein neues Objektiv gekauft, dann wieder eine neue Kamera. Und jetzt ertappe ich mich dabei, wie ich schon über das nächste Upgrade nachdenke, obwohl ich die Kameras <em>(ja, richtig gelesen, Mehrzahl!)</em>, die hier vor mir liegen, noch nicht einmal im Detail begriffen habe. Ich kann sie nicht im Schlaf bedienen, nutze kaum alle Features aus – und doch schiele ich nach dem nächsten „Besser“.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wenn Denken das Machen ersetzt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Was mich daran fast am meisten irritiert: Ich bin genau in das reingerutscht, was mich früher immer an „Fotoleuten“ gestört hat. Diese endlosen Gespräche über Technik und das nächste Equipment, das man angeblich braucht, um „wirklich gute Fotos“ zu machen. Und während wir reden, sieht man immer weniger Bilder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es wird verglichen, analysiert, optimiert – aber nicht mehr einfach gemacht. Ich bin selbst Teil davon geworden. Ich verbringe mehr Zeit damit, darüber nachzudenken, wie ich fotografieren <em>sollte</em>, als tatsächlich den Auslöser zu drücken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist eigentlich absurd. Denn das, was mich ursprünglich begeistert hat, war nie die Technik. Es war dieses Gefühl, einen Moment festzuhalten. Etwas zu sehen, was sonst vielleicht untergeht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die unsichtbare Blockade</h3>


<div class="wp-block-image">
<figure data-wp-context="{&quot;imageId&quot;:&quot;6a3222250575c&quot;}" data-wp-interactive="core/image" data-wp-key="6a3222250575c" class="alignright size-large is-resized wp-lightbox-container"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" data-attachment-id="226" data-permalink="https://melanie.fyi/2026/warum-ich-wieder-verlernen-will-wie-man-richtig-fotografiert/olympus-digital-camera-5/" data-orig-file="https://i0.wp.com/melanie.fyi/wp-content/uploads/2026/04/20260422-P4226764.jpg?fit=1280%2C1920&amp;ssl=1" data-orig-size="1280,1920" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;3.5&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;E-M1MarkII&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;OLYMPUS DIGITAL CAMERA&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1776888472&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;Melanie Joos&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;20&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;400&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.0005&quot;,&quot;title&quot;:&quot;OLYMPUS DIGITAL CAMERA&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;OLYMPUS DIGITAL CAMERA&lt;/p&gt;
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<p class="wp-block-paragraph">Das Schwierige ist: Diese Veränderung fühlt sich nicht sofort falsch an. Sie tarnt sich als Entwicklung. Als der Wunsch, „besser zu werden“. Aber irgendwann kippt es. Aus Neugier wird Druck. Aus Inspiration wird Vergleich. Und aus Leichtigkeit wird eine Erwartungshaltung, die mich lähmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="p-rc_9e73a6c9d486418a-387">Ich habe angefangen, meine Bilder kritisch zu hinterfragen, bevor ich sie überhaupt gemacht habe. Habe Motive ignoriert, weil sie nicht „besonders“ genug schienen. Habe die Kamera bei meinen Spaziergängen mit Yaska oft gar nicht erst hochgehoben, weil ich dachte, das Licht oder die Technik reichten gerade nicht aus<sup></sup>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesen Momenten merke ich: Ich bin ziemlich weit weg von dem, was Fotografie für mich einmal war.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zurück zu dem, was wirklich zählt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In letzter Zeit versuche ich, wieder näher an dieses Gefühl von früher zu kommen. Nicht, indem ich alles exakt so mache wie damals – sondern indem ich mir bewusst erlaube, wieder einfacher zu denken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weniger Equipment-Fragen. Weniger Perfektion. Weniger Bewertung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was so einfach klingt, ist ganz schön schwer.</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="p-rc_9e73a6c9d486418a-388">Aber ich möchte wieder mehr von dem, was mich ursprünglich dazu gebracht hat, anzufangen: Rausgehen. Sehen. Festhalten. Ohne zu wissen, ob es „gut“ ist. Ohne Plan, ob es jemandem gefällt. Ohne den Anspruch, dass jedes Bild eine Bedeutung für die Welt haben muss, solange es eine Bedeutung für mich hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph" id="p-rc_9e73a6c9d486418a-389">Vielleicht geht es gar nicht darum, bessere Fotos zu machen. Sondern ehrlichere. Weniger beeindruckend, weniger perfekt, aber näher dran an dem, was ich wirklich sehe und empfinde<sup></sup><sup></sup><sup></sup><sup></sup>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich möchte die Art von Fotografie zurück, über die man nicht viel spricht. Sondern die, die man einfach macht.</p>
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		<title>Raus aus der Stadt, rein ins Leben – Ein Gegenentwurf zu dem, was alle wollen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Melanie]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 10:02:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es war keine dieser spontanen Entscheidungen, die man an einem Abend trifft und am nächsten Morgen schon wieder hinterfragt. Eher eine, die sich leise angeschlichen hat. Über Wochen, vielleicht Monate. Ein Gedanke, der immer wiederkam, sich festsetzte und irgendwann nicht mehr ignorieren ließ: <em>Will ich eigentlich noch so leben wie bisher?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Umzug aus der Innenstadt an den Stadtrand war am Ende nicht nur ein Ortswechsel. Er war eine Antwort. Auf Fragen, die ich mir lange nicht gestellt hatte – und vielleicht auch nicht stellen wollte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wenn das Leben leiser fragt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube, irgendwann kommt dieser Punkt. Nicht laut, nicht dramatisch, sondern eher wie ein leises Ziehen im Hintergrund. Dieses Innehalten. Dieses Zurückblicken. Laut einer Statistik befinden sich aktuell etwa 36 % der Deutschen in der sogenannten Lebensmitte – also zwischen 35 und 59 Jahren. Eine Zahl, die plötzlich gar nicht mehr so abstrakt wirkt, wenn man merkt: <em>Ich bin mittendrin.</em></p>



<span id="more-42"></span>



<p class="wp-block-paragraph">Und mit dieser Phase kommen Fragen. Ganz automatisch.<br>Habe ich erreicht, was ich mir einmal vorgenommen habe?<br>Macht mich das, was ich tue, wirklich glücklich?<br>Was ist vielleicht auf der Strecke geblieben?<br>Und was will ich mir noch erfüllen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist keine Krise im klassischen Sinne. Eher eine Art Bilanz. Ein Zwischenstand. Und manchmal auch ein vorsichtiges Neujustieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was mich daran überrascht hat: Diese Lebensphase fühlt sich weniger dramatisch an, als man annehmen könnte. Für mich war früher alles ab 30 uralt und das Leben damit eigentlich eh schon vorbei. Jetzt bin ich 40 und ich merke eher, wie vieles endlich zusammenkommt und Sinn ergibt. Erfahrungen, Erkenntnisse, Erlebnisse und mittlerweile damit einhergehend ein besseres Gefühl für mich selbst. Ich weiß genauer, was ich will, und was vielleicht noch wichtiger ist: was ich nicht mehr will. Und ich nehme mich selbst nicht mehr ganz so ernst wie früher.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig liegt darin auch etwas Herausforderndes. Denn jede Veränderung bringt eine Art Wachstumsschmerz mit sich. Alte Rollen, alte Gewohnheiten – sie passen plötzlich nicht mehr so richtig, aber das Neue ist noch nicht ganz greifbar. Es ist ein Dazwischen. Und dieses Dazwischen kann sich manchmal ziemlich unsicher anfühlen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Abschied von einem Lebensgefühl</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung, die Innenstadt zu verlassen, hatte viel mit genau diesem Dazwischen zu tun. Lange Zeit war das Stadtleben für mich genau richtig. Die Nähe, die Möglichkeiten, dieses Gefühl, mittendrin zu sein. Alle beneideten mich um meine zentral gelegene und wunderschöne Wohnung. Alles war erreichbar, alles war in Bewegung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann kam Corona.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Lockdown hat vieles verändert. Nicht nur im Außen, sondern auch im Innen. Plötzlich war all das, was die Stadt ausgemacht hat, nicht mehr zugänglich. Cafés geschlossen, Restaurants leer, keine Veranstaltungen, kein spontanes „Lass uns noch schnell …“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was blieb, war die Wohnung. Und die unmittelbare Umgebung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und während die Stadt still wurde, habe ich etwas anderes entdeckt: wie gut sich diese Ruhe anfühlen kann. Wie entlastend es ist, nicht ständig Reize zu haben. Wie viel Raum plötzlich entsteht, wenn weniger passiert.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full is-resized"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="3888" height="5184" data-attachment-id="159" data-permalink="https://melanie.fyi/2026/mein-leben-ist-langweilig/20250820-p8200128-2/" data-orig-file="https://i0.wp.com/melanie.fyi/wp-content/uploads/2026/04/20250820-P8200128-2.jpg?fit=3888%2C5184&amp;ssl=1" data-orig-size="3888,5184" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;4&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;OM-5MarkII&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1755713687&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;40&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;640&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.00625&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="20250820-P8200128-2" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/melanie.fyi/wp-content/uploads/2026/04/20250820-P8200128-2.jpg?fit=768%2C1024&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/melanie.fyi/wp-content/uploads/2026/04/20250820-P8200128-2.jpg?resize=3888%2C5184&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-159" style="width:379px;height:auto"/></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die Natur war plötzlich nicht mehr nice-to-have, sondern das, was geblieben ist. Spaziergänge wurden zu kleinen Ankern im Alltag. Frische Luft, Weite, Grün. Dinge, die vorher oft nur eine Nebenrolle gespielt haben, wurden auf einmal zentral.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann hat sich etwas verschoben und ich habe angefangen, meinen Blick und meine Prioritäten zu verändern. Nicht nur auf das, was fehlt, sondern auch auf das, was da ist. Vielleicht sogar besser geworden ist. Weniger Optionen bedeuteten plötzlich nicht weniger Leben, sondern mehr Klarheit. Mehr bei mir sein. Mehr bewusst wahrnehmen, was mir wirklich guttut. Ich habe in dieser Phase festgestellt, wie gut mir die Ruhe tut. Wie gut es mir tut, für mich zu sein. Ohne Termine. Ohne Verbindlichkeiten. Ohne den sozialen Druck, was erleben zu müssen. Ohne den Vergleich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Entscheidung, die nicht alle verstehen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als wir dann tatsächlich entschieden haben, an den Stadtrand zu ziehen, war das für mich ein großer Schritt, vor allem emotional.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und natürlich kamen auch die Reaktionen von außen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Das ist ja gar nicht mehr richtig Hamburg.“<br>„Süderelbe? Puh… das ist schon weit draußen.“<br>„Wird euch das nicht zu langweilig?“</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Sätze waren vermutlich nie böse gemeint, aber sie haben etwas in mir ausgelöst. Dieses kurze Innehalten. Dieses Hinterfragen: <em>Machen wir hier gerade einen Fehler?</em></p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist erstaunlich, wie sehr die Meinungen anderer Einfluss haben können – selbst dann, wenn man eigentlich spürt, dass sich etwas richtig anfühlt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber: Die Entscheidung musste sich <em>für mich</em> richtig anfühlen. Nicht für andere. Ich darf mein eigenes Leben und meine eigenen Entscheidungen treffen, die nicht der Masse entsprechen, die sich andere für sich vielleicht gar nicht vorstellen können. Weil sie andere Prioritäten, andere Bedürfnisse haben. Doch am Ende bin ich diejenige, die in diesem Alltag lebt. Die morgens aufwacht, aus dem Fenster schaut, ihre Tage dort verbringt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also habe ich angefangen, mir eine andere Frage zu stellen. Nicht: <em>Was erwarten andere?</em> Sondern: <em>Was tut mir gut?</em> Und vielleicht noch eine zweite: <em>Was gewinne ich eigentlich dazu?</em> Denn so oft schauen wir bei Veränderungen zuerst auf das, was wir verlieren könnten. Auf das, was wegfällt. Auf das, was nicht mehr da ist. Aber Verzicht heißt nicht immer gleich Verlust. Manchmal ist es einfach eine Verschiebung. Ein Tausch. Und oft einer, der sich erst auf den zweiten Blick wirklich zeigt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Leben mit mehr Raum</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Umzug selbst war so nervtötend wie unspektakulär. Kisten, Chaos, dieses typische Gefühl von „noch nicht angekommen“. Aber was danach kam, war leise und genau darin lag seine Kraft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Plötzlich war da mehr Raum. Nicht nur physisch, sondern auch mental.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-full is-resized"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" data-attachment-id="211" data-permalink="https://melanie.fyi/2026/stadtrand/20250110-p1100593/" data-orig-file="https://i0.wp.com/melanie.fyi/wp-content/uploads/2026/04/20250110-P1100593-scaled.jpg?fit=1920%2C2560&amp;ssl=1" data-orig-size="1920,2560" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;8&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;E-M5MarkIII&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1736528761&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;Melanie Joos&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;40&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;200&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.008&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="20250110-P1100593" data-image-description="" data-image-caption="" data-large-file="https://i0.wp.com/melanie.fyi/wp-content/uploads/2026/04/20250110-P1100593-scaled.jpg?fit=768%2C1024&amp;ssl=1" src="https://i0.wp.com/melanie.fyi/wp-content/uploads/2026/04/20250110-P1100593.jpg?ssl=1" alt="" class="wp-image-211" style="width:347px;height:auto"/></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Mehr Himmel. Mehr Natur. Mehr Stille. Mehr Naturgeräusche. Statt gestresster Großstädter, Bau- und Straßenlärm war da Wind, Vogelgezwitscher und das leise Summen von Insekten jeglicher Art. Die Tage fühlten sich anders an. Entschleunigter. Weniger dicht. Ich musste nicht mehr ständig irgendwohin, um das Gefühl zu haben, dass mein Tag „gefüllt“ ist. Ich konnte einfach da sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Spaziergänge sind keine geplanten Aktivitäten mehr, sondern Teil des Alltags. Die Natur beginnt nicht erst nach einer Fahrt, sondern direkt vor der Tür. Und mit ihr kommt etwas, das ich lange unterschätzt habe: Ruhe im Kopf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich gibt es Dinge, die fehlen. Die Spontanität der Stadt. Die unmittelbare Nähe zu allem. Dieses Gefühl, jederzeit mittendrin sein zu können. Aber gleichzeitig ist anderes entstanden. Mehr Tiefe statt mehr Auswahl. Mehr echte Momente statt mehr Möglichkeiten. Und je bewusster ich darauf schaue, desto klarer wird: Es ist kein Weniger, es ist ein Anders.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zwischen Loslassen und Ankommen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Trotzdem wäre es gelogen zu sagen, dass alles sofort leicht war. Jede Veränderung bringt auch Unsicherheit mit sich. Man lässt etwas zurück und weiß noch nicht genau, was man dafür bekommt. Wenn ich in die Ecke meiner alten Wohnung komme, ist da auch immer noch etwas Schmerz, Wehmut, vielleicht sogar Trauer. Denn der Umzug war auch ein Abschied von einem Lebensgefühl, von einer Version meines Lebens, die lange gut gepasst hat. Von vielen Erlebnissen, die guten wie auch die schlechten. Und vielleicht auch ein kleines Stück Abschied von der eigenen <em>Jugend</em>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn irgendwo gehört das alles zusammen. Dieses „Ich ziehe jetzt raus aus der Stadt“ ist nicht nur eine Wohnentscheidung. Es ist auch ein Zeichen dafür, dass sich Prioritäten verschieben. Dass man andere Dinge sucht. Mehr Ruhe statt mehr Trubel. Mehr Tiefe statt mehr Auswahl. Und ja, vielleicht auch die erste bewusste Auseinandersetzung damit, dass wir älter werden. Dass der Körper sich verändert, dass Zeit nicht mehr unendlich wirkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber genau darin liegt auch etwas Befreiendes.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Vielleicht sind das die besten Jahre</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hätte früher nie gedacht, dass sich diese Phase so anfühlen kann. So klar. So ruhig. So … bei sich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die mittleren Jahre haben einen schlechten Ruf. Oft wird von Midlife Crisis gesprochen, von Unsicherheit, von Umbrüchen. Und ja, diese Elemente gibt es. Aber ich sehe darin inzwischen etwas anderes: Eine Freiheit, die man vorher nicht hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weil man sich selbst besser kennt. Weil man nicht mehr jedem Trend hinterherläuft. Weil man den Mut hat, Dinge zu verändern. Nicht aus Trotz, sondern aus Klarheit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht sind das nicht die Jahre, in denen alles neu beginnt. Aber es sind die Jahre, in denen man bewusster wählt. Und genau das ist doch am Ende ein echtes Privileg.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Meine eigene Antwort</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich heute darüber nachdenke, warum ich diesen Schritt gegangen bin, dann ist die Antwort eigentlich ganz einfach: Weil es sich richtig angefühlt hat.<br>Nicht spektakulär. Nicht besonders mutig. Aber ehrlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe aufgehört, mein Leben danach auszurichten, wie es von außen wirkt und angefangen, mich zu fragen, wie es sich innen anfühlt. Ich habe gelernt, nicht nur auf das zu schauen, was fehlt, sondern auch bewusst wahrzunehmen, was dazugekommen ist. Was leichter geworden ist. Was ruhiger geworden ist. Was echter geworden ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und vielleicht ist genau das der Kern von allem. Der Umzug an den Stadtrand war kein Rückzug oder Rückschritt. Er war ein Schritt näher zu mir selbst. Und auch wenn er von außen für manche wie ein „Weniger“ aussieht – für mich ist er ganz klar ein Mehr.</p>
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		<title>Umzug in ein neues Leben</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Dec 2025 16:46:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Heute vor einem Jahr war der Tag der Schlüsselübergabe unserer neuen Wohnung. Meine erste Wohnung überhaupt, bei der das offiziell von statten ging. Alle Wohnungen vorher waren WGs und aus meiner letzten WG wurde dann meine erste eigene Wohnung. Jedenfalls... <p><a class="more-link" href="https://melanie.fyi/2025/umzug-in-ein-neues-leben/"> Weiterlesen</a></p>]]></description>
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<div class="wp-block-group is-vertical is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-4fc3f8e1 wp-block-group-is-layout-flex">
<p class="wp-block-paragraph">Heute vor einem Jahr war der Tag der Schlüsselübergabe unserer neuen Wohnung. Meine erste Wohnung überhaupt, bei der das offiziell von statten ging.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Wohnungen vorher waren WGs und aus meiner letzten WG wurde dann meine erste eigene Wohnung. Jedenfalls war das ein sehr aufregender Tag vor einem Jahr.</p>
</div>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-full"><img data-recalc-dims="1" loading="lazy" decoding="async" width="360" height="480" data-attachment-id="58" data-permalink="https://melanie.fyi/2025/umzug-in-ein-neues-leben/5972fe74-807b-4515-96ee-fa7a5567f7bd_4_5005_c/" data-orig-file="https://i0.wp.com/melanie.fyi/wp-content/uploads/2025/12/5972FE74-807B-4515-96EE-FA7A5567F7BD_4_5005_c.jpeg?fit=360%2C480&amp;ssl=1" data-orig-size="360,480" data-comments-opened="1" data-image-meta="{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}" data-image-title="5972FE74-807B-4515-96EE-FA7A5567F7BD_4_5005_c" data-image-description="" data-image-caption="&lt;p&gt;Schlüsselübergabe in der neuen Wohnung&lt;/p&gt;
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</div>


<p class="wp-block-paragraph">Die neue Wohnung das erste Mal vollständig leer sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schlüssel ausgehändigt bekommen und zu wissen: Hier kommt jetzt niemand mehr einfach so rein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem der Hausmeister gegangen war und wir so alleine mit dem Schlüssel in der Hand mit einem Sekt auf die neue Zukunft anstießen, realisiert man so allmählich:<em> Krass, das wird jetzt alles anders. Und diese wunderschöne Wohnung ist jetzt unsere. Hier werden wir wohnen.</em> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das war alles ganz schön surreal. Aber der Umzug stand mir noch bevor. Sowie die Übergabe meiner alten Wohnung. Ganz ehrlich? Ich zieh erstmal nicht mehr um. Das, was so hauptsächlich dazu gehört, das hat mir so gar keine Freude bereitet.</p>
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		<title>Hallo erstmal</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Jul 2025 16:20:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es geht nun also von neuem los. Neuer Spielplatz. Neue Regeln. Völliger Neuanfang auf sämtlichen Ebenen. Das könnte spannend werden. Also mal rein ins Abenteuer Leben.]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Es geht nun also von neuem los. Neuer Spielplatz. Neue Regeln. Völliger Neuanfang auf sämtlichen Ebenen. Das könnte spannend werden. Also mal rein ins Abenteuer Leben.</p>
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